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Rabengeier

Rabengeier, Black Vulture, Cave Cenote

Der Rabengeier ist ein Aasfresser und ernährt sich hauptsächlich von Aas, frisst aber auch Eier und erlegt neugeborene Tiere. In Gebieten in denen auch Menschen leben, ernähren sie sich auch von Abfällen. Man findet ihn meist in niedrig gelegenen Feuchwäldern und daher ist er hier weit verbreitet. Man sieht ihn entweder hochfliegend oder er thront auf Zaunpfosten oder abgestorbenen Bäumen. Der Rabengeier legt seine Eier auf den Grund in einem Waldgebiet, in einen hohlen Baumstamm oder eine andere Aushöhlung, selten höher als 3 Meter über dem Grund.

Er ist bekannt dafür, zu erbrechen, wenn man sich annähert oder ihn stört, was zur Abschreckung der Raubtiere dient und auch beiträgt, dass er leichter durch den Gewichtsverlust abheben kann. Wie alle Neueweltgeier kotet der Rabengeier oft auf seine eigenen Beine und benützt dabei das verdunstete Wasser in seinem Kot oder Urin, um sich selber abzukühlen, ein Prozess, der als Urohydrose bekannt ist.

Vultures GeierDer Rabengeier erscheint in einer Vielzahl von Mayaglyphen in den Maya Codices. Er ist normalerweise mit entweder dem Tod verbunden oder als Raubvogel dargestellt. Die Geierglyphen wird oft beim Angriff auf Menschen gezeigt. Dieser Art fehlt die religiöse Bedeutung, die der Königsgeier hat. Das mexikanische Wort für den Rabengeier ist Zopilote, und kommt auf dem Nahuatl, der Sprache der Azteken ((tzopilotl; „tzotl“ bedutet schmutzih und „pilotl“ herabhängen oder tragen, was sich auf die Art bezieht, wie sie das Aas im Flug transportieren.

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